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ORTNER
- Behandlungen
- Venenbehandlung
10.07.09
[reinhold]

Verödungsbehandlung (Sklerosierung)
 

Kosmetische Behandlungen sind gemäß §10, Abs. 2 seitens der Krankenversicherungen nicht verrechenbar.


In jedem Kalenderviertel ist eine Verrechnung der Leistung für die Behandlung des Grundleidens (zuführende Venen) mit Ihrer Sozialversicherung möglich. Darüberhinausgehende kosmetische Behandlungen kosten 80.- EURO je Behandlung.


 

Bei den Besenreiservarizen handelt es sich um Gefäßerweiterungen kleinster Hautgefäße.

Natürlich können Besenreiser ,die im Zusammenhang mit echten Varizen (Krampfadern), Ausdruck eines gestörten Blutflusses sein (insbesondere bei Besenreiser in der Knöchelregion).

Daher soll vor jeder Besenreiserbehandlung mittels Dopplerultraschall eine Untersuchung des Venensystems der Beine vorgenommen werden.

 

Normalerweise haben die Besenreiser jedoch für den Blutfluß keine Bedeutung und sind abgesehen von gelegentlichen leichten ziehenden Schmerzen keine krankhafte Erscheinungen, sondern nur kosmetische störend.

 

Eine Behandlung ist nur ab einer gewissen Größe (Durchmesser) sinnvoll. Kleinere Gefäße lassen sich kaum anstechen und platzen bei Injektion des Verödungsmittels.

Da die Besenreiservarizen keinen starken Druck im Gefäßinneren haben, können sie einer Sklerosierungsbehandlung unterzogen werden. Dabei werden die einzelnen Besenreiser mit einer feinen Nadel angestochen und ein Verdickungsmittel in die Gefäße eingespritzt. Das Mittel bewirkt eine Schädigung der Gefäßinnenwand und somit ein Zugrundegehen der Gefäßlichtung.

 

Als erstes müssen zuführende Venen verschlossen werden (dies ist eine Leistung Ihrer Krankenversicherung)

Bei jeder Behandlung verschwinden ca 80% der angestochene Besenreiser Die Behandlung der vorhanden Besenreiser hat keinen Einfluß auf das Auftreten neuer Besenreiser, das heißt es werden keine neuen dadurch hervorgerufen, aber es kann auch das Auftreten neuer Besenreiser nicht verhindern.

 

In den Tagen nach der Behandlung kommt es zu einer blutergußartigen Blaufärbung des Gefäßes. Diese Verfärbung verschwindet jedoch innerhalb von 6 bis 8 Wochen völlig. Während dieser Zeit müssen Kompressionsstrümpfe getragen werden.

 

Als Nebenwirkung kann es zu einer lang anhaltenden bräunlichen Verfärbung im Bereich der Verödungsstelle kommen.

Des weiteren kann es durch Platzen eines Gefäßes während der Injektion zum Austritt von Verödungsmittel in die Haut. Dadurch kann ein kleines Geschwür entstehen, das längere Zeit zur Abheilung braucht.

Üblicherweise ist die Behandlung jedoch schmerzlos und führt bei den meisten Patientinen zu einem befriedigenden Ergebnis.

 

In jedem Kalenderviertel ist eine Verrechnung der Leistung für die Behandlung des Grundleidens (zuführende Venen) mit Ihrer Sozialversicherung möglich. Darüberhinausgehende kosmetische Behandlungen kosten 80.- EURO je Behandlung.

 

Zum Verödungstermin bringen Sie bitte die verordneten Medicamente

und die Kompressionsstrumpfhose/ Kompressionsstrümpf mit.

 


 
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Mi 01.02.2023
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